Konzert-Bericht aus dem Werk 2 in Leipzig

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Mrs.Pophead

Also, Ihr lieben Sachsen: Flughafen könnt Ihr, das muss der preußische Neid Euch lassen, aber Straßenbau ist auch nicht so Euer Ding. Zwei Jahre ist es her, dass wir mit Pothead in Leipzig gewesen sind, an der Baustellensituation hat sich rein gar nix geändert. Aber ich will mal nicht mit Steinen aus dem Glashaus werfen, haben sie doch grade direkt vor unsere Haustür zum 5. Mal in 10 Jahren das gleiche Loch gebuddelt, wofür dann jedesmal mehrere Parkplätze blockiert werden. .... Na gut, soweit so interessant, aber ich verfehle wohl grade das Thema, sorry. ABER SO WAS REGT EINEN DOCH AUF!
Wir müssen nicht alleine durch den Baustellen-Wahnsinn kurven. Kurz vor Leipzig fahren Siggi und Jeff wild winkend an uns vorbei und bei einem Baustellen-Wendemanöver können wir kurz Organisatorisches besprechen. Wir kommen daher pünktlich zum Auspacken und mein Mister kann ein bisschen beim Aufbau helfen. Fast hätten wir gar nicht fahren können, der Mister hat mal wieder Knie. Aber Frau Doktor hat abgenickt, so lange er nicht Treppen läuft und dem Knie immer mal wieder etwas Ruhe gönnt. Kein Problem bei den vielen Leuten, die hier mithelfen. Die Werk2-Crew ist auf Zack, alles läuft wie geschmiert und die Laune ist entsprechend gut. Nur kurz bricht Hektik aus: Die Setlisten fehlen! Wir können auch nicht aushelfen, unsere Fotos sind für einen DIN-A-3-Druck nicht gut genug. Aber natürlich wird auch das Problem gelöst.
Wir machen es uns in der Küche gemütlich und Robert und mein Mister tauschen Videos und besprechen eine bessere Zusammenarbeit für die YouTube-Sachen. Das schleift zur Zeit etwas. Ach ja, hätte der Tag 48 Stunden wäre vieles einfacher.
Das Konzert läuft super. Ich finde das Werk2 ja klasse und das Publikum hier hat auch nen Preis verdient. Die Stimmung ist, wie auch schon vor zwei Jahren super. Schade, das Brad ein wenig mit seiner Stimme zu tun hat. Das führt dazu, dass der eine oder andere Song nicht gespielt wird, dafür gibt es an anderer Stelle eine Song-Verlängerung und auch schon mal eine Strophe mehr. Auf der Bühne wird viel gelacht, Steffen und Jürgen sind Leid gewöhnt und können die Änderungen parieren. In Hinblick auf das bevorstehende Konzert am nächsten Tag wird nach kurzer Diskussion nicht ohne Bedauern auf eine weitere Zugabe verzichtet.
Wir brechen zeitig auf, wollen unser Zeugs wegbringen und uns dann eigentlich noch mit den Jungs in einer Kneipe treffen. Aber in unserer Unterkunft angekommen, zwickt meinem Mister seine Knie-Bandage und mein Kopf schmerzt. Wir entscheiden uns für die Matratze.

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