Konzert-Bericht aus dem Huxleys in Berlin Teil 2

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Mrs.Pophead

Pothead dreht am Rad Teil 2

Diese Jahr gibt es kein Intro, mit C'mon geht es gleich übergangslos in die Vollen. Bereits nach dem dritten Foto muss ich einsehen, dass meine Kamera mit dem Licht überfordert ist. Ich hatte bereits vor einiger Zeit festgestellt, dass meine kleine Lieblingskamera offensichtlich Ihr vom Werk programmiertes Lebensende erreicht hat. Bisher konnte man das noch ignorieren, aber jetzt ist Schluss mit scharfstellen....
Zwar wimmelt es vor der Bühne nur so von Fotografen, aber ich kenne da keinen. Zerosusi muss arbeiten und konnte daher nicht kommen, Lina hat ihre Kamera nicht dabei und Katie kommt erst morgen. Na toll. Und ich brauche doch ein paar gute Fotos für den Quiz-Gewinn. An dem gelegentlichen Gegrinse von Brad, Jeff und Robert merke ich, dass auch auf der Bühne nicht alles so rund läuft. Mein Dilletanten-Gehör bekommt die Anlässe dafür nicht mit. Das Publikum in den ersten Reihen geht auch ganz gut ab und ist zufrieden. Tatsächlich werden wir etliche Leute aus diesen Reihen morgen wieder sehen. Bei "Run" kommt Nina C. Alice von Skew Siskin auf die Bühne. Sie ist eine alte Freundin der Potheads und ist auch auf "Burning Bridges" bei "Run" zu hören. Ick freu mir. Ich mag Nina und ich mag ihre Stimme, außerdem ist gegen 3 Minuten Frauenpower meiner Meinung nach nix einzuwenden. Kai muss nun noch den Indian Song überstehen, dann kommt sein großer Auftritt. Am Samstag nachmittag wird noch an diesem Auftritt rumgefeilt werden. Steffen findet noch die richtige Musik für die Zeit, wo (erfahrungsgemäß und hoffentlich :-) ) geklatscht wird und Kai baut seine Performance noch ein wenig aus. Das Publikum am Freitag ist auf pogen aus, weswegen "Bettina" hier noch nicht so 100%ig ankommt. Am Samstag ist das anders und die Leute sind schnell begeistert von dem ungewohnten Gast auf der Bühne. Überhaupt hat der Samstag geniale Momente und bringt eine Menge Spaß für Band und Publikum. Einzig "Rude" will ein bisschen stänkern. Die Band geht am Anfang derartig ab, dass es Brad's Gitarrenverstärker dahinrafft. Schade, aber kein wirkliches Problem. Der Song wird zu Ende gespielt und beim nächsten Lied ist alles wieder ok. Trotz dieses kleinen technischen Hängers ist der Samstag einfach nur geil. Ein rundum toller Abend, an dem wir keine Flyer verteilen mußten, weil dass Mrs. Bimmelhead und Christian übernommen haben und von dem ich nun auch anständige Fotos habe, weil Katie da war und Lina mir ihre Kamera geborgt hat. Alles wird gut im Schein der Magic Lantern.

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